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Dein Leben... ...und unser Leben mit Dir... |
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Geboren wurdest Du am 10.07.1941 in Lauf.
Dort hast Du auch die Schule besucht.
Nach dem erfolgreichen Schulabschluss hast Du
bei der Firma Stettner den Beruf des Mechanikers
erlernt.
Die letzten 30 Jahre in Deinem Beruf bis zu
Deiner Rente warst Du für die Firma Hänel tätig.
Für Dich war es selbstverständlich,
z.B. bei Terminschwierigkeiten, auch 24 Stunden
am Stück zu arbeiten.
1962 hast Du Deine Frau (unsere Mutti) Annelie
beim Tanz im Wollnersaal kennengelernt.
2 Jahre später wurde geheiratet.
Die ersten 3 Jahre Eurer Ehe habt Ihr in
Röthenbach gelebt.
Danach ging es zurück nach Lauf, wo Du auch
Deinen Beruf ausgeübt hast.
1968 kam Dein Sohn Jörg und 1975 Deine Tochter Verena auf die Welt.
Deine Kinder waren Dein ganzer Stolz.
Du hast es Dir nicht nehmen lassen, z.B. zu Weihnachten vieles selbst zu basteln. Eine wunderschöne Weihnachtskrippe ist heute im Besitz Deines Enkels "Felix".
Du hast oft mit Deinen Kindern gespielt und uns auch gerne verwöhnt. Du warst immer für uns da!
Tanzen und Singen war Deine große Leidenschaft. Du hast die Gesellschaft geliebt, hast gerne gefeiert.
1979 hattest Du dann in Röthenbach einen Schrebergarten gepachtet damit Du mehr Freizeit in der Natur mit Deiner Familie verbringen konntest. Auch die Urlaube wurden so geplant (z.B. Camping), so dass wir Kinder möglichst viel Vergnügen dabei hatten.
1982 verstarb dann plötzlich und unerwartet Dein Bruder, unser lieber Onkel und Pate. Das war ein großer Schickschalsschlag für Dich.
Wenige Jahre später verstarb Deine Mutter.
1994 wurde Deine Ehe geschieden. Das war ebenfalls ein großer Verlust für Dich über den Du nie hinweggekommen bist. Für Dich gab es nur die EINE. Der Kontakt zueinander blieb aber bis zum Ende bestehen. Wenn Ihr Euch bei Festlichkeiten oder auf der Straße getroffen habt, war immer ein bisschen Zeit vorhanden, sich zu unterhalten oder die einen oder anderen Gedanken auszutauschen.
1996 kam dann Dein erster Enkel "Felix" zur Welt. Dein allergrößter Stolz. Du bist wieder aufgeblüht. "Is Meierle" - wie Du immer so schön sagtest. Jedesmal wenn Du uns besucht hast, hast Du Baby-Nahrung und Windeln mitgebracht. Es war eine neue Aufgabe für Dich.
Deine letzten Jahre (ab ca. 2001) waren von Krankheit begleitet. Beklagt hast Du dich allerdings nie oder nur selten. Und wenn man Dich direkt darauf ansprach, war Deine Antwort immer: "es passt schon" oder "könnt' besser sein".
Im Januar 2001 wurde Dein zweiter Enkel Léon geboren, auch hier konnte man sehen, wie gut es Dir tat, den kleinen Wurm im Arm zu halten. Du hast Dich immer wieder sehr gefreut, wenn Dein Sohn Dich mit seiner Frau und Leon auf dem Laufer Marktplatz getroffen haben.
Ich (Deine Tochter Verena), oder wie Du auch immer so schön sagtest, "Zensi" und Dein Schwiegersohn Rainer haben uns immer bemüht, Dir in jeder Hinsicht behilflich zu sein. Ich ließ es mir nicht nehmen Dich fast täglich zu besuchen, mit Dir Kaffee zu trinken und Dir Deine Hand zu halten oder zu drücken.
Reden konntest Du zum Schluss kaum noch, aber Dein dankbarer Blick oder ein leichtes Lächeln sagten mehr als 1000 Worte.
An Deiner neuen Wohnung im betreuen Wohnen in Neunkirchen, die wir für Dich mit viel Liebe zum Detail und Deinen vertrauen Möbeln eingerichtet hatten, konntest Du Dich leider nur wenige Wochen erfreuen.
Vati, in unserem Herzen lebst Du weiter.
Ich hab Dich ganz arg lieb und vermisse Dich!
Deine Tochter Verena
Es gibt so viele Momente,
wo ich an dich denke.
Wenn am Tage die Sonne scheint,
oder der Himmel weint,
wenn die Sterne am Himmel stehen in der Nacht,
weiß ich, du gibst auf mich acht.
Manche Tage sind schwer,
da fehlst du mir so sehr.
Heute ist ein besonderer Tag,
Vati, du weißt, wie lieb ich dich hab.
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